Tarifvertrag der länder mecklenburg-vorpommern

Der Strukturwandel des Beschäftigungssystems von einer Industriegesellschaft zu einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft hat zu einer deutlichen Zunahme der Anforderungen an die berufliche Qualifikation am Arbeitsplatz geführt. Vor diesem Hintergrund hat eine umfassende Aus- und Weiterbildung an Bedeutung gewonnen. Die Übereinstimmung in der Organisation des Berufsschulsystems und seiner Für den Arbeitsmarkt und für die berufliche Qualifikation erforderlichen Abschlusszeugnisse wurde von der Ständigen Konferenz der Kultusminister durch Skelettvereinbarungen über die Bildungsgänge geschaffen. Zu den Themen, die in den Rahmentarifverträgen im öffentlichen Sektor behandelt werden, gehören Lohnniveaus, Lohngruppen, allgemeine Arbeitsbedingungen, Urlaub, Teilzeitregelungen, Sonderzahlungen, Zahlungen bei Krankheit, Qualifikationen und Arbeitszeiten (mit Ausnahme von Lehrern). (1) Verwaltungsstellen und andere Einrichtungen, die der öffentlichen Verwaltung oder der Rechtspflege dienen und nicht auf Demlandrecht oder Vereinbarungen zwischen Lnder sowie dem Verwaltungsverband Der Südwestdeutschen Eisenbahn enden und dem Verwaltungsrat für Post- und Telekommunikationsdienste für die französische Besatzungszone beruhen, werden der Kontrolle der Bundesregierung unterstellt. Die Bundesregierung sorgt mit Zustimmung des Bundesrates für deren Übertragung, Auflösung oder Liquidation. (3) Körperschaften und Einrichtungen des öffentlichen Rechts, die weder unmittelbar einem Bundesland untergeordnet sind noch auf Vereinbarungen zwischen Lnder beruhen, unterliegen der Aufsicht der zuständigen höchsten Bundesbehörde. Mit dem sogenannten Konstanzer Beschluss im Oktober 1997 hat die Ständige Konferenz die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung an Schulen zu einem zentralen Thema gemacht. Im März 1999 einigten sich die Länder im Rahmen der Ständigen Konferenz darauf, daß die Zusammenarbeit zunehmend in der Vereinbarung qualitativer Standards bestehen wird. Infolgedessen wird der Vielfalt und dem Wettbewerb zwischen den Ländern durch die gleichzeitige Reduzierung detaillierter formaler Regelungen größere Bedeutung beigemessen. Im Mai 2002 einigte sich die Ständige Konferenz darauf, die bereits von den Ländern umgesetzten Qualitätssicherungsmaßnahmen zu koordinieren und in den Jahren 2003 und 2004 für alle Bundesländer für den Primärbereich, für den Hauptschulabschluss und für den Mittleren Schulabschluss verbindliche Bildungsstandards zu verabschieden.

Das 2004 gegründete und gemeinsam von den Ländern geförderte Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) soll die Bildungsstandards in Zusammenarbeit mit den Ländern überprüfen und weiterentwickeln. Die für alle Bundesländer übliche Auflösung der Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife im Oktober 2012 und die Einrichtung eines Pools von Abiturprüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und in den fortgeschrittenen Fremdsprachen (Englisch, Französisch), erhöhten die Vergleichbarkeit der Abituranforderungen zwischen den Ländern und garantierten die Qualität der gemeinsamen Abituraufgaben.